Posts Tagged ‘Windows 7’

Windows 7 – SP1 RTM (Final)

Mittwoch, Februar 23rd, 2011

Wie vor ein paar Tagen in meinem vorhergehenden Artikel beschrieben, hat Microsoft jetzt endlich die fertige Version von SP1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 veröffentlicht.

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Da sich an den Updates, die im verlinkten Artikel oben zu finden sind nichts verändert hat, bleibt nicht viel mehr, als darauf hinzuweisen, dass alle HotFixes und Updates, bis zur Fertigstellung des Service Packs dort natürlich auch beinhaltet sind. Daraus ergibt sich auch die Größe von 904 MB für die x64 Version.

Microsoft bietet die RTM Version von SP1 jetzt offiziell für jeden zum Download an, nachdem zuerst nur TechNet bzw. MSDN Abonnenten in den Genuss kamen.

Im Microsoft-Download-Center kann man das Service Pack 1 nach Prüfung der Validität seiner Windows-Version herunterladen und auf seinem Gerät installieren.

Happy click and wait,

j.klein

Windows 7 – SP1 RC

Freitag, Februar 18th, 2011

Microsoft hat für sein Flaggschiff Windows 7 und die entsprechende Server-Variante Windows Server 2008 R2 das erste ServicePack SP1 in der Release-Candidate Version zum Download freigegeben und verteilt es unter den Massen.

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Mit SP1 kommen allerdings nicht so viele bahnbrechende Änderungen, wie allgemein in der Community gewünscht. Des weiteren sind aktuell die bestätigten Informationen im Internet noch recht dürftig gesäht. Daher möchte ich mich hier nur auf die Änderungen berufen, die auch von Microsoft bekannt gegeben wurden und keine weiteren Vermutungen anstellen.

Changelog Windows 7 SP1:

  • Erweiterter Support für 3rd-Party Identity-Federation-Services
  • Verbesserte Performance für HDMI-Audio Devices
  • Verbesserte Druckoptionen für XPS mixed-orientation Dokumente
  • Änderung: „Restore previous folder at logon“ Arbeitsweise
  • Verbesserter Support für RRAS und IPSec Identities
  • Support für Advanced Vector Extensions (AVX)

Wer diese Änderungen und deren Bedeutung ganz genau nachlesen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel. Da sind die meisten Änderungen so beschrieben, dass man sie verstehen kann.

Mit 865 MB für die x64-Version des Installations-Pakets ist SP1 eines der größeren. Für die Nutzer der x86-Version fällt nur ein Download von 514 MB an. Da ich gerade selber SP1 auf meinem Notebook installiert habe und mit Sicherheit nicht das langsamste habe, möchte ich noch bemerken, dass man der Installation je nach System 1 – 2 Stunden Zeit einräumen sollte.

Das Installations-Paket für SP1 kann man sich direkt auf der Microsoft-Seite herunterladen. Entweder gegen Registrierung, oder aber Ausführung des Genuine Advantage Tools, welches einen Wert zur Eingabe ausgibt, wenn die installierte Microsoft Windows Kopie als korrekt erworben erkannt wird.

Eine weitere sehr ausführliche Liste mit allen Änderungen kann man ebenfalls bei Microsoft direkt einsehen. Auch dafür muss man sich entweder registrieren oder das Genuine Advantage Tool ausführen.

Wenn Microsoft tatsächlich vollständig mit der Entwicklung von SP1 fertig ist, wird das Update natürlich auch über den normalen Weg (Windows Update Services) verteilt. Die RC Version gibt aber einen sehr guten Vorgeschmack und bis jetzt lässt sich durch die Installation kein Nachteil erkennen.

Happy updating,

j.klein

Microsoft – Internet Explorer 9 [Beta]

Freitag, September 24th, 2010

Microsoft hat die Beta-Phase des neuen Internet Explorer 9 gestartet. Bei dem Nachfolger zum Internet Explorer 8 gibt es wieder einige Neuerungen, die auf Grund der Erfahrungen mit dem Vorgänger eingeflossen sind.

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Zuerst fällt das überarbeitete Design ins Auge. Das vorherige Button-Chaos beschränkt sich nun auf die Standard „Forward“ und „Back“ Buttons und drei weitere Knöpfe, über die man Favoriten, Einstellungen und die eingestellten Home-Seiten erreichen kann. Aber mit ein paar Klicks kann auch wieder „fast“ das gewohnte Design herstellen mit Status-Leiste unten und Tool-Bar oben am Bildschirm.

Des weiteren hat man sich an die „Most Popular“ Seite, bekann aus Opera, rangewagt. Wie das aussieht, kann man sich auf den unteren Seiten vor Augen führen. Aus FireFox bekannt ist der „Download-Manager“, der eine Übersicht über aktuelle und vergangene Downloads bietet. Auch dieser wurde in den Internet Explorer 9 integriert und hat den selben Funktionsumfang. Lustigerweise ist der Shortcut zum Aufruf (Strg+J) des Download-Managers identisch mit dem FireFox Download-Manager.

Die beworbene Verbesserung der Performance macht sich hauptsächlich bei Microsoft Seiten bemerkbar, deswegen vernachlässige ich diesen Punkt mal. Der Normal-Nutzer bewegt sich meiner Erfahrung nach nämlich nur zu einem geringen Prozentsatz auf Microsoft-Seiten, sondern hauptsächlich auf Flash und Java-Script basierten Internet-Präsenzen. Hier ist die Geschwindigkeit der Ladezeiten mit dem Vorgänger Internet Explorer 8 vergleichbar.

Ein nettes Werkzeug sind die Developer-Tools (erreichbar mit F12). Hier bieten sich für Entwickler Möglichkeiten den Quell-Code einer Seite zu analysieren und zu verbessern. Ebenso bietet sich die Möglichkeit zu sehen, wie der Code von IE8 und wie von IE9 interpretiert und dargestellt würde.

Ich hoffe es tut sich noch etwas bis zum finalen Release, z.B. vergleichbare Möglichkeiten zu FireFox Personas oder Ähnliches. Das jetzige Aussehen ist mir etwas zu spartanisch und ist auf Grund schlechter Kontrastgebung auch nicht wirklich übersichtlich.

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Die unteren Downloads stammen direkt von Microsoft. Ich habe hier nur die Versionen für Windows 7 in den Sprachen Deutsch und Englisch (x86 / x64) verlinkt. Wer einen Überblick der Downloads für alle Betriebssysteme, in allen Sprachen sucht, wird im Microsoft Download Center fündig.

Einen Versuch ist die BETA Version auf jeden Fall wert. Da sich über Geschmack nicht streiten lässt finden sich bestimmt auch Nutzer, die begeistert von den neuen Funktionen und dem überholten Design sind.

Downloads:

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  • [download id=“106″]
  • [download id=“108″]
  • [download id=“109″]

Go BETA,

j.klein

PS3 – Remote Play mit dem PC

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Die Option seine PlayStation 3 mit einer PSP remote zu steuern ist ja bekannt. Ebenso ist das Feature Remote Play über ein Sony Notebook zu nutzen, seit der neuen Firmware nichts Neues mehr. Dies allerdings über jeden beliebigen Rechner mit WLAN und Windows 7 auszuführen ist eine Neuigkeit.

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Needs:

  • PC mit Windows 7 (32Bit oder 64Bit)
  • Funktionierendes WLAN am PC
  • PlayStation 3 (mindestens Firmware-Stand 3.30)
  • Downloads -> Siehe unten

How-To:

Wie oben beschrieben ist die Nutzung von Remote Play nur über Geräte mögolich, die über eine WLAN Schnittstelle verfügen und mit Windows 7 installiert sind.

Erfüllt man die obigen Vorraussetzungen, ist der Rest nicht schwer. Speichert die beiden Downloads unter diesem Beitrag lokal auf dem Rechner, mit dem ihr euch später Remote auf die PlayStation 3 verbinden wollt. Führt dann zuerst die Datei „EP0000220888.exe“ aus und folgt den Installations-Anweisungen. Bis hierhin kann man nicht wirklich was verkehrt machen, also keine Panik und immer brav „Weiter“ anklicken.

Ist die Installation abgeschlossen  findet sich ein neuer Ordner auf der System-Partition (meistens Laufwerksbuchstabe „C“). Diesen findet man bei 32 Bit Installation unter „C:\Program Files\Sony\Remote Play with PlayStation 3“. Bei 64 Bit Installationen von Windows 7 liegt der Ordner unter „C:\Program Files (x86)\Sony\Remote Play with PlayStation 3“. Sollte der Pfad zu diesem Ordner bei euch ein bisschen anders sein, ist das kein Grund zur Besorgnis. Nur beim nächsten Schritt aufpassen und EUREN Ordner angeben.

Da das Remote-Play Programm von Sony eigentlich auf Sony Notebooks der VAIO-Reihe ausgelegt ist, wird das Programm sich im jetzigen Zustand nicht starten lassen, daher ist ein weiterer Schritt notwendig. Die zweite Datei die ihr runtergeladen habt heisst „VRPPatch.zip“. Den Inhalt dieser Datei entpackt ihr in den oben genannten Installations-Pfad der Sony-Remote-Play Applikation. Da die Dateien aus dem ZIP-Archiv die in dem Installations-Pfad ersetzen sollen, beantwortet ihr die Frage, ob Windows die bestehenden Dateien mit euren gerade entpackten ersetzen soll, natürlich mit „JA“.

Jetzt könnt ihr das Programm mit der Verknüpfung auf eurem Desktop starten. Das initiale „pairing“ der PS3 mit eurem Laptop führt ihr genau so aus, wie es das Remote-Play-Programm vorgibt. Bitte achtet darauf, dass die WLAN-Verbindung an eurem Rechner aktiv ist. Sonst kann man hier nichts falsch machen, es sei denn man ist nicht in der Lage die acht Ziffern vom Bildschirm an der PS3 binnen 30 Sekunden in das Eingabefeld am PC fehlerfrei einzutippen. Selbst das ist nicht schlimm, weil man das so oft versuchen kann, wie man möchte. Bei diesem initialen „pairing“ MUSS der Laptop in der Nähe der PS3 sein und Ihr am besten auch. Sonst könnt ihr die nötigen Eingaben an der PS3 natürlich nicht machen.

Sind alle Schritte erfolgreich gewesen… Voilà, sehr ihr das Bild der PS3 auf eurem Rechner. Ab jetzt könnt ihr eure PS3 auch von überall aus dem Internet steuern, einige Kleinigkeiten vorrausgesetzt.

Definiert für eure PlayStation eine feste IP-Adresse in eurem LAN. Richtet an eurem Router zu Hause ein Port-Forwarding ein. Der Port 9293 Protokoll TCP muss eingehend aus dem Internet an die interne IP eurer PS3, ebenfalls Port 9293 weitergegeben werden. Ebenfalls solltet ihr prüfen ob euer Router bestimmt Einstellungen benötigt, damit der „Wake-On-LAN“ requests aus dem Internet an euer internes LAN weitergibt. Sonst kann die Software auf eurem Rechner die PS3 nicht aus dem Standby-Modus aufwecken, wenn ihr euch über das Internet verbinden wollt. Zum Port-Forwarding und Wake-On-LAN gibt es reichlich Dokumentationen im Internet.

Habt ihr alles richtig eingerichtet, sollte folgendes dabei rauskommen:

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Die Downloads sind nicht bei mir gehosted und ich werde auch deren Hot-Links nicht freigeben. Ebenso habe ich diese Programme nicht entwickelt, oder an deren Entwicklung mitgewirkt.

Downloads:

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  • [download id=“47″]

Probiert die oben beschriebenen Schritte aus. Keine Panik, da kann man nichts kaputt machen, alles was ihr in diesen Schritten installiert, lässt sich nachher über die Windows-eigenen Funktionen auch wieder deinstallieren, oder löschen.

Happy Remote-Playing,

j.klein

Laptop als UMTS HotSpot

Freitag, Februar 12th, 2010

Ich bin letztens mal in die Verlegenheit gekommen, dass ich mit ein paar Freunden online gehen wollte, aber der einzige mit einer UMTS-Karte war.

Habe von jemandem einen Tipp bekommen, mal nach der Software Connectify zu googeln und mir das anzuschauen. Die Software ist für Windows 7 gestrickt worden und steht frei im Internet zum Download bereit. Den Link zum freien Download beim Hersteller gibt’s unter diesem Artikel.

Welchen Zweck erfüllt Connectify?

Ist man im Besitz eines Computers mit UMTS-Zugang und möchte diesen UMTS Zugang mit anderen Geräten, oder nutzern teilen, so stellt Connectify die UMTS-Verbindung mittels der WLAN-Karte des Computers bereit. Hierbei wird ein Ad-hoc WLAN eingerichtet, dass mit einem WEP-Key (leider noch kein WPA2-PSK Support) gesichert werden kann. An dieses WLAN können sich andere Geräte verbinden und sind dann, genau wie bei einem normalen HotSpot online.

Ich habe das Programm ausprobiert und kann zumindest sagen, dass die Funktionalität einwandfrei gewährleistet ist. Die verbundenen Geräte bekommen per DHCP eine IP-Adresse zugewiesen und sind ab dem Zeitpunkt via UMTS des Host-Gerätes online.

Voraussetzungen:

  • Windows 7 (32 Bit / 64 Bit)
  • WLAN-Modul / Karte / Stick
  • UMTS-Modul / Karte / Stick
  • Connectify

Die GUI ist zwar noch etwas ausbaufähig, erfüllt jedoch die Anforderungen, für die Grundkonfiguration des Programms voll und ganz. Sogar die Geräte, die sich am HotSpot angemeldet haben sieht man dort aufgelistet.

Connectify GUI

Wenn man sich die Software dann konfigurieren lässt, ist aus dem Bild recht gut zu erkennen. Als „Internet“ die UMTS Verbindung definieren und als „WiFi“ die WLAN-Karte auswählen.

Downloads:

Auf jeden Fall einen  Versuch wert, wenn man noch etwas alte Hardware rumstehen hat und sich keinen UMTS-Router leisten möchte, der das von Haus aus schon macht. Aber auch für meinen Anwendungsfall, um einfach die UMTS-Verbindung gemeinsam zu nutzen war die Software geeignet.

Happy UMTS-sharing,

j.klein

Windows 7 Installation via USB

Mittwoch, Januar 20th, 2010

Das Thema wurde schon tausende Male im Internet beschrieben, aber eben noch nicht von mir. Deswegen jetzt nochmal auf Deutsch und Step by Step, wie man sich einen USB Stick baut, von dem man Windows Vista oder Windows 7 installieren kann. Für beide Betriebssysteme sind die Schritte indentisch.

Voraussetzungen:

  • Windows 7 / Windows Vista Medium
  • USB Stick min. 4GB Kapazität
  • Ein paar Minuten Zeit

Vorbereitung des USB-Sticks:

  • Command-Shell „cmd“ als Administrator aufrufen

Run Command-Shell as Administrator

  • Kommando „DISKPART“ und „LIST DISK“ aufrufen

CMD DISKPART Command

  • Die Nummer des USB-Sticks merken (im Bild Disk 1)
  • Folgende Kommandos nacheinander ausführen
  • ‚SELECT DISK 1‘
  • ‚CLEAN‘
  • ‚CREATE PARTITION PRIMARY‘
  • ‚ACTIVE‘
  • ‚FORMAT FS=NTFS‘

CMD DiskPart Kommandos

  • Der Stick ist nun NTFS formattiert
  • Nun muss er noch einen Laufwerksbuchstaben erhalten
  • ‚ ASSIGN LETTER=<Freier Buchstabe / F>‘
  • DISKPART verlassen
  • ‚EXIT‘

CMD DiskPart Kommandos

Die Vorbereitungen, die für den USB Stick getroffen werden müssen, sind hiermit abgeschlossen. Bitte beachten: Wenn man den Stick einfach über die Windows-Oberfläche formattiert, funktioniert das ganze nicht und man wird von dem Gerät nicht booten können, desewgen bitte an die Anleitung halten, auch wenns ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt 😉

Bootsektor des USB-Sticks schreiben:

Damit man später auch von dem USB-Stick booten kann, muss dieser einen Bootsektor erhalten. Dafür benötigt man jetzt die DVD von Windows Vista bzw. Windows 7. Sollte man nur über ein ISO-Image verfügen muss man sich ein Programm organisieren, mit dem man das Image mounten kann. (Daemon Tools beispielsweise)

  • Auf das Laufwerk wechseln
  • Hier: ‚E:‘
  • Wechseln in das Boot-Verzeichnis
  • ‚CD BOOT‘
  • Schreiben des Bootsektors
  • ‚BOOTSECT.EXE /NT60 <Laufwerksbuchstabe USB-Stick /F:>‘

CMD Bootsektor

Nun ist aus dem handelsüblichen USB-Stick ein bootbares Medium geworden.

Daten kopieren:

  • Den Inhalt der gesamten DVD auf den USB-Stick kopieren

Der USB-Stick ist jetzt fertig für den Einsatz.

Beachten: Die Boot-Reihenfolge auf dem Rechner, der installiert werden soll muss stimmen. So konfigurieren, dass zuerst vom USB-Stick gebootet wird. Dann klappts auch mit der Installation.

Wem diese Anleitung immer noch zu kompliziert sein sollte, der kann sich auch das Step-By-Step Tool runterladen. Da muss man sich nur durchklicken und die Anweisungen befolgen. Ist allerdings für Mädchen 😉

Downloads:

Happy installing,

j.klein

Windows 7 GodMode

Donnerstag, Januar 7th, 2010

Der Begriff GodMode, ist eigentlich eher durch diverse Computer-Spiele vorbelastet und bezeichnet dort einen Modus, in dem meist Unsterblichkeit des Charakters und unendliche Munitions-Reserven des selbigen freigeschaltet werden.

Allerdings verfügt auch das neue Microsoft Betriebs-System Windows 7 über einen solchen GodMode, der allerdings nicht mit den obenstehenden Eigenschaften zu vergleichen ist. Vielmehr versteht dieser GodMode sich als Möglichkeit alle Einstellungen am Betriebs-System zentral über eine Verknüpfung in einer übersichtlichten Liste zu verwalten. Richtig gehört, jemand hat sich Gedanken gemacht. So wie es aussieht, nicht nur in Windows 7 sondern auch schon in Vista ist dieser Modus verfügbar.

Natürlich noch die Beschreibung, wie dieser GodMode zu aktivieren ist:

  • Einen Ordner auf dem Desktop erstellen
  • Umbenennen zu: GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}
  • Enter drücken und das wars auch schon

Die ganze Sache sieht dann folgendermassen aus.

Windows 7 GodMode Foldername Windows 7 GodMode

Im oberen Bild ist zu erkenne, wie die Umbenennung des Ordners aussehen sollte. Im unteren Bild sieht man das GodMode-Icon selber und die Liste mit den Verfügbaren Einstellungen. Dabei sind alle Einstellungen, von Biometry, über Hardware-Änderungen und Bitlocker-Management in einer Oberfläche vereint.

Have fun, playin‘ god,

j.klein

Windows 7 XP Mode

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Ich habe mich heute mal eingehend mit dem berüchtigten XP-Modus für Windows 7 befasst.

Dieser XP-Modus dient dazu, z.B. nicht kompatible Software trotzdem auf seinem Windows 7 System zum laufen zu bringen. An sich handelt es sich dabei aber um nichts anderes, als eine Windows XP Maschine, die in einer Virtual PC Umgebung auf Windows 7 läuft. Leider geht dies aber nur mit den Varianten Professional und Ultimate von Windows 7, dafür aber sowohl mit 32bit, als auch mit 64bit. Die Hardware, auf der das ganze betrieben werden soll muss allerdings zwingend über Hardware-Virtualization Support verfügen, sonst startet die virtuelle Maschine später nicht.

Hier muss ich kurz die Annahme eines Kollegen bestätigen. Das ganze läuft über eine neue Funktion der aktuellsten RDP Version. Diese ermöglicht es „Seamless Windows“ darzustellen. Also ein Programm aufzurufen, ohne den gesamten Desktop-Inhalt der Remote-Maschine mit zu ziehen.

Die Installation ist denkbar einfach. Unter „Downloads“ in diesem Beitrag gehts auf die Seite von Microsoft, auf der man die nötigen Dateien findet. Im Step 1 ist das eine 7 MB grosse Datei zur Installation von der benötigten Version von Virtual PC. Nach dieser Installation ist ein Reboot notwendig.

Im Step 2 wird eine 467 MB grosse Ausführbare Datei verlangt. Diese installiert die virtuelle XP Maschine auf Virtual PC Basis. Genauer genommen, glaube ich, dass diese Datei nur das VHD-File (virtuelle Festplatte) im Bauch hat, welches auf die Festplatte entpackt wird. Nach ein paar Minuten hat man dann eine vollständig funktionierende Windows XP Professional SP3 virtuelle Maschine auf dem Windows 7 Client installiert.

Windows XP Mode Ready

Auch die System-Einstellungen der XP-Mode Maschine lassen sich frei konfigurieren, wie man das von jeder herkömmlichen Virtual PC Version auch kennt.

Windows XP Mode Settings

Will man nun eine Applikation im XP-Modus installieren, macht man nichts weiter, als die Installation der Software in der virtuellen Maschine zu starten. Die Sourcen für das Programm kann man über einen Share, ISO oder per Download auf der VM bereit stellen. Ich habe mir den aktuellen Client für VMware in der Version 4.0.0 ausgesucht. Denn der läuft ausser mit einem umständlichen Workaround erst mal so unter Windows 7 nicht.

Windows XP Mode VIClient 7

Die Installation in der virtuellen Maschine läuft wie gewohnt ab.

Windows XP Mode Installation VIClient

Hat man die Applikation dann in seiner virtuellen Maschine installiert, wird einem auffallen, dass es einen neuen Ordner im Startmenü gibt, der sich auf den Desktop verlinken lässt.

Windows XP Mode Startmenu

Windows XP Mode PubAppsDesk

Startet man die Applikation dann aus einem der genannten Ordner heraus, wird man darauf aufmerksam gemacht, dass die virtuelle Maschine jetzt geschlossen werden muss. Darauf hin startet die Applikation und siehe da, alles läuft einwandfrei, weil es in einer supporteten XP Umgebung läuft und nur die Bilder per RDP auf den Windows 7 Client übertragen werden.

Windows XP Mode VM Close

Windows XP Mode VM Close Dialog

Windows XP Mode VApp Start

Windows XP Mode VApp VIClient

Bis jetzt konnte ich noch keine Fehler feststellen in der Integration. Habe allerdings auch noch nicht wirklich viel damit ausprobiert. Es empfiehlt sich allerdings auch auf der virtuellen Maschine einen Virenschutz zu installieren.

Alles in allem sehr geile Idee und funktioniert einwandfrei. Befindet sich die virtuelle Maschine im Modus zum starten der „published applications“ frisst sie auch so gut wie keine Performance mehr.

Downloads:

Happy XP-Modding,

j.klein