Posts Tagged ‘Microsoft’

Windows 8 – Developer Preview

Montag, September 26th, 2011

Vor circa 14 Tagen hat Microsoft den Developer Preview von Windows 8 an die Massen verteilt. Damit kann man sich schonmal ein Bild des neuen Microsoft OS verschaffen und Entwickler können sich vorab mit Hilfe der mitgelieferten SDK bereits eingewöhnen.

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Seit Erscheinen der Developer Preview habe ich es in einer virtuellen Maschine installiert und versuche es zu benutzen, wann immer ich dazu komme. Mir persönlich fällt es etwas schwer mit dem „Desktop / Mobile“ Spagat was anzufangen. Ich weiss zwar, dass man diese Variante auch deaktivieren kann, aber wollte den Release mal so nutzen,  wie er „Out Of The Box“ kommt.

In VirtualBox ist Windows 8 im Developer Preview sehr „Ressourcen-Hungrig“ unter Dual-Core und 2 GB RAM macht es nicht wirklich Spass auch nur das Booten abzuwarten. Kann aber durchaus an meinem Setup liegen, auf dem die Maschine laufen muss.

Alles in allem kann ich jedem empfehlen, der interessiert ist, sich den Developer Preview mal in eine VM zu installieren und ausgiebig zu testen. Dabei kann man eigentlich nichts kaputt machen und sammelt schonmal vorab Erfahrungen.

Herunterladen kann man die einzelnen Releases über das MSDN: MSDN Windows 8 Developer Preview.

Ich liste die einzelnen Downloads aber auch nochmal auf, dann ist es etwas übersichtlicher, als auf der MSDN Webseite.

Downloads:

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Happy developing,

j.klein

Microsoft – Windows Server „8“

Freitag, Juli 29th, 2011

Microsoft hat vor einigen Tagen einen kleinen Ausblick auf ihre neue Server Plattform Windows 8 Server gewährt. In Form eines Videos werden dort einige interessante Veränderungen ausgeführt.

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Das Video zu dieser „Sneak Preview“ habe ich in diesen Beitrag eingebettet. Um das Video anzuschauen muss Silverlight auf eurem Rechner installiert sein.

Eines der interessantesten Themen für mich war das neue „Hyper V Replica Feature“ und eine Demonstration der Möglichkeiten mit virtuellen Maschinen eine „Private Cloud“ respektabler Größe zu bauen, die wichtige Services beinhalten kann. Wen dieser Teil auch interessiert, der kann gleich zu Minute 36 springen.

Da es mir die gesamte Formatierung der Seite zerlegt, wenn jemand Silverlight nicht installiert hat, habe ich das eingebettete Video durch einen Link ersetzen müssen.

Windows Server 8 – Sneak Preview

Um einen groben Überblick zu bekommen, was uns mit Windows Server 8 erwartet, ist das Video gut geeignet. Wenn man nach einigen Schlagworten sucht, die in dem Video genannt werden, kann man auch weiterführende Informationen bei Microsoft finden.

Happy watching and stay tuned,

j.klein

Microsoft – Internet Explorer 9 Final

Donnerstag, März 24th, 2011

Nachdem ich bereits im September letzten Jahres einen Artikel über den Internet Explorer 9 geschrieben habe und vor wenigen Tagen der Release für die finale Version des Microsoft Browsers gewesen ist, finde ich, dass es Zeit für ein Update ist.

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Meine Erfahrungen, die ich hier schreibe sind mit Windows 7 64 Bit und der entsprechenden englischen Version des Internet-Explorer 9 gemacht worden. Es ist durchaus möglich, dass sich das Produkt unter Vista, oder einem 32 Bit Betriebssystem anders verhält.

Folgende Punkte habe ich mir angesehen und  bewertet

  • Installation

Wie von Microsoft gewohnt, gestaltet sich die Installation mittels einer ausführbaren Datei, die man auch direkt beim Hersteller herunterladen kann (siehe unter diesem Beitrag) sehr einfach. Nach der Installation muss man den PC einmal neustarten und ist auch schon mit dem IE9 „beglückt“.

  • Start

Irgendein Browser Fenster ist in der Regel zwar immer bei mir offen, aber wenn ich doch mal ein neues brauche und nur schnell bei Google nachschlagen möchte, hat mich in früheren IE Versionen immer etwas die Startzeit des Browsers gestört. Dauerte nach meinem Geschmack einfach einen Tick zu lange. Mit Internet Explorer 9 hat Microsoft eine Startzeit auf FireFox Niveau erreicht. Man kann IE9 nun auch nutzen um „schnell“ was nachzuschauen. Natürlich richtet sich das auch nach installierten AddOns, eingerichteten Startseiten etc. Aber in der Grundkonfiguration ist er deutlich fixer einsatzbereit als bspw. IE8.

  • Browsing

Bei allen tollen Features, AddOns und Möglichkeiten, ist die primäre Aufgabe eines Browsers immer noch die vernünftige Darstellung von Web-Inhalten. Auch hier gab es in den Vorgänger-Versionen das ein oder andere Problem, speziell bei der Dauer, bis eine Seite vollständig geladen war. Auch hier kann der IE9 in meinen Tests mit dem FireFox Version 4 Beta mithalten. Zwar gibt es auch hier an der ein oder anderen Stelle Probleme mit dem Anzeigen bestimmer Elemente, aber fairerweise muss ich sagen, dass der Normal-Anwender diese Seiten selten bis nie zu Gesicht bekommt, auf denen das eine Rolle spielen würde.

  • AddOns

Wie alle aktuellen Browser lässt sich auch der IE9 in Sachen AddOns nicht lumpen. In der IE Add-on-Galerie findet man, was das Herz begehrt. Von Social-Network Plugins, bis hin zum Werbe-Blocker ist nahezu alles dabei. Von der Vielfalt kann Microsoft sich hier mit der Konkurrenz messen. Auch die Installation der kleinen Helferlein ist problemlos und sehr einfach per Klick möglich.

  • Security

Auch hier punktet der IE9 für Normal-Anwender. Die Anti-Phishing Engine macht einen guten Eindruck und warnt den Nutzer ausreichend, vor nicht vertrauenswürdigen Inhalten bzw. zeigt diese gar nicht erst an. Bei Bedarf kann dieses „Feature“ auch abgeschaltet werden. Die bekannte Meldung bei fehlerhaften Zertifikaten ist beibehalten worden. Meiner Meinung nach ist der Privat- / Home-Anwender damit relativ sicher im Internet unterwegs, was nicht heissen soll, dass man jetzt blauäugig auf alle Links klicken kann. Einfach das gewohnte Mass an gesundem Verstand walten lassen.

  • Fazit

Ich muss sagen, das Microsoft im Grossen und Ganzen einen guten, schnellen Browser für den Benutzer bereitstellt, der für den täglichen Hausgebrauch nahezu keine Wünsche offen lässt. Wer einfach nur surft und dabei recht sicher unterwegs sein möchte, ist damit gut beraten. Seit der Beta Version im September 2010 hat sich einiges getan und einige Verbesserungen sind umgesetzt worden.

Wer sich den Internet Explorer 9 jetzt gleich herunterladen und ausprobieren möchte, der findet ihn in allen Sprachen und für Windows 7, Vista und Windows Server 2008 (R2) im Microsoft Download Center. Die 32 Bit und 64 Bit Version für Windows 7 in Deutsch und Englisch habe ich unter diesem Beitrag vom Hersteller verlinkt.

Downloads:

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Browse on safe,

j.klein

Windows 7 – SP1 RTM (Final)

Mittwoch, Februar 23rd, 2011

Wie vor ein paar Tagen in meinem vorhergehenden Artikel beschrieben, hat Microsoft jetzt endlich die fertige Version von SP1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 veröffentlicht.

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Da sich an den Updates, die im verlinkten Artikel oben zu finden sind nichts verändert hat, bleibt nicht viel mehr, als darauf hinzuweisen, dass alle HotFixes und Updates, bis zur Fertigstellung des Service Packs dort natürlich auch beinhaltet sind. Daraus ergibt sich auch die Größe von 904 MB für die x64 Version.

Microsoft bietet die RTM Version von SP1 jetzt offiziell für jeden zum Download an, nachdem zuerst nur TechNet bzw. MSDN Abonnenten in den Genuss kamen.

Im Microsoft-Download-Center kann man das Service Pack 1 nach Prüfung der Validität seiner Windows-Version herunterladen und auf seinem Gerät installieren.

Happy click and wait,

j.klein

Windows 7 – SP1 RC

Freitag, Februar 18th, 2011

Microsoft hat für sein Flaggschiff Windows 7 und die entsprechende Server-Variante Windows Server 2008 R2 das erste ServicePack SP1 in der Release-Candidate Version zum Download freigegeben und verteilt es unter den Massen.

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Mit SP1 kommen allerdings nicht so viele bahnbrechende Änderungen, wie allgemein in der Community gewünscht. Des weiteren sind aktuell die bestätigten Informationen im Internet noch recht dürftig gesäht. Daher möchte ich mich hier nur auf die Änderungen berufen, die auch von Microsoft bekannt gegeben wurden und keine weiteren Vermutungen anstellen.

Changelog Windows 7 SP1:

  • Erweiterter Support für 3rd-Party Identity-Federation-Services
  • Verbesserte Performance für HDMI-Audio Devices
  • Verbesserte Druckoptionen für XPS mixed-orientation Dokumente
  • Änderung: „Restore previous folder at logon“ Arbeitsweise
  • Verbesserter Support für RRAS und IPSec Identities
  • Support für Advanced Vector Extensions (AVX)

Wer diese Änderungen und deren Bedeutung ganz genau nachlesen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel. Da sind die meisten Änderungen so beschrieben, dass man sie verstehen kann.

Mit 865 MB für die x64-Version des Installations-Pakets ist SP1 eines der größeren. Für die Nutzer der x86-Version fällt nur ein Download von 514 MB an. Da ich gerade selber SP1 auf meinem Notebook installiert habe und mit Sicherheit nicht das langsamste habe, möchte ich noch bemerken, dass man der Installation je nach System 1 – 2 Stunden Zeit einräumen sollte.

Das Installations-Paket für SP1 kann man sich direkt auf der Microsoft-Seite herunterladen. Entweder gegen Registrierung, oder aber Ausführung des Genuine Advantage Tools, welches einen Wert zur Eingabe ausgibt, wenn die installierte Microsoft Windows Kopie als korrekt erworben erkannt wird.

Eine weitere sehr ausführliche Liste mit allen Änderungen kann man ebenfalls bei Microsoft direkt einsehen. Auch dafür muss man sich entweder registrieren oder das Genuine Advantage Tool ausführen.

Wenn Microsoft tatsächlich vollständig mit der Entwicklung von SP1 fertig ist, wird das Update natürlich auch über den normalen Weg (Windows Update Services) verteilt. Die RC Version gibt aber einen sehr guten Vorgeschmack und bis jetzt lässt sich durch die Installation kein Nachteil erkennen.

Happy updating,

j.klein

Microsoft – Internet Explorer 9 [Beta]

Freitag, September 24th, 2010

Microsoft hat die Beta-Phase des neuen Internet Explorer 9 gestartet. Bei dem Nachfolger zum Internet Explorer 8 gibt es wieder einige Neuerungen, die auf Grund der Erfahrungen mit dem Vorgänger eingeflossen sind.

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Zuerst fällt das überarbeitete Design ins Auge. Das vorherige Button-Chaos beschränkt sich nun auf die Standard „Forward“ und „Back“ Buttons und drei weitere Knöpfe, über die man Favoriten, Einstellungen und die eingestellten Home-Seiten erreichen kann. Aber mit ein paar Klicks kann auch wieder „fast“ das gewohnte Design herstellen mit Status-Leiste unten und Tool-Bar oben am Bildschirm.

Des weiteren hat man sich an die „Most Popular“ Seite, bekann aus Opera, rangewagt. Wie das aussieht, kann man sich auf den unteren Seiten vor Augen führen. Aus FireFox bekannt ist der „Download-Manager“, der eine Übersicht über aktuelle und vergangene Downloads bietet. Auch dieser wurde in den Internet Explorer 9 integriert und hat den selben Funktionsumfang. Lustigerweise ist der Shortcut zum Aufruf (Strg+J) des Download-Managers identisch mit dem FireFox Download-Manager.

Die beworbene Verbesserung der Performance macht sich hauptsächlich bei Microsoft Seiten bemerkbar, deswegen vernachlässige ich diesen Punkt mal. Der Normal-Nutzer bewegt sich meiner Erfahrung nach nämlich nur zu einem geringen Prozentsatz auf Microsoft-Seiten, sondern hauptsächlich auf Flash und Java-Script basierten Internet-Präsenzen. Hier ist die Geschwindigkeit der Ladezeiten mit dem Vorgänger Internet Explorer 8 vergleichbar.

Ein nettes Werkzeug sind die Developer-Tools (erreichbar mit F12). Hier bieten sich für Entwickler Möglichkeiten den Quell-Code einer Seite zu analysieren und zu verbessern. Ebenso bietet sich die Möglichkeit zu sehen, wie der Code von IE8 und wie von IE9 interpretiert und dargestellt würde.

Ich hoffe es tut sich noch etwas bis zum finalen Release, z.B. vergleichbare Möglichkeiten zu FireFox Personas oder Ähnliches. Das jetzige Aussehen ist mir etwas zu spartanisch und ist auf Grund schlechter Kontrastgebung auch nicht wirklich übersichtlich.

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Die unteren Downloads stammen direkt von Microsoft. Ich habe hier nur die Versionen für Windows 7 in den Sprachen Deutsch und Englisch (x86 / x64) verlinkt. Wer einen Überblick der Downloads für alle Betriebssysteme, in allen Sprachen sucht, wird im Microsoft Download Center fündig.

Einen Versuch ist die BETA Version auf jeden Fall wert. Da sich über Geschmack nicht streiten lässt finden sich bestimmt auch Nutzer, die begeistert von den neuen Funktionen und dem überholten Design sind.

Downloads:

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Go BETA,

j.klein

Windows 7 GodMode

Donnerstag, Januar 7th, 2010

Der Begriff GodMode, ist eigentlich eher durch diverse Computer-Spiele vorbelastet und bezeichnet dort einen Modus, in dem meist Unsterblichkeit des Charakters und unendliche Munitions-Reserven des selbigen freigeschaltet werden.

Allerdings verfügt auch das neue Microsoft Betriebs-System Windows 7 über einen solchen GodMode, der allerdings nicht mit den obenstehenden Eigenschaften zu vergleichen ist. Vielmehr versteht dieser GodMode sich als Möglichkeit alle Einstellungen am Betriebs-System zentral über eine Verknüpfung in einer übersichtlichten Liste zu verwalten. Richtig gehört, jemand hat sich Gedanken gemacht. So wie es aussieht, nicht nur in Windows 7 sondern auch schon in Vista ist dieser Modus verfügbar.

Natürlich noch die Beschreibung, wie dieser GodMode zu aktivieren ist:

  • Einen Ordner auf dem Desktop erstellen
  • Umbenennen zu: GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}
  • Enter drücken und das wars auch schon

Die ganze Sache sieht dann folgendermassen aus.

Windows 7 GodMode Foldername Windows 7 GodMode

Im oberen Bild ist zu erkenne, wie die Umbenennung des Ordners aussehen sollte. Im unteren Bild sieht man das GodMode-Icon selber und die Liste mit den Verfügbaren Einstellungen. Dabei sind alle Einstellungen, von Biometry, über Hardware-Änderungen und Bitlocker-Management in einer Oberfläche vereint.

Have fun, playin‘ god,

j.klein

Windows 7 XP Mode

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Ich habe mich heute mal eingehend mit dem berüchtigten XP-Modus für Windows 7 befasst.

Dieser XP-Modus dient dazu, z.B. nicht kompatible Software trotzdem auf seinem Windows 7 System zum laufen zu bringen. An sich handelt es sich dabei aber um nichts anderes, als eine Windows XP Maschine, die in einer Virtual PC Umgebung auf Windows 7 läuft. Leider geht dies aber nur mit den Varianten Professional und Ultimate von Windows 7, dafür aber sowohl mit 32bit, als auch mit 64bit. Die Hardware, auf der das ganze betrieben werden soll muss allerdings zwingend über Hardware-Virtualization Support verfügen, sonst startet die virtuelle Maschine später nicht.

Hier muss ich kurz die Annahme eines Kollegen bestätigen. Das ganze läuft über eine neue Funktion der aktuellsten RDP Version. Diese ermöglicht es „Seamless Windows“ darzustellen. Also ein Programm aufzurufen, ohne den gesamten Desktop-Inhalt der Remote-Maschine mit zu ziehen.

Die Installation ist denkbar einfach. Unter „Downloads“ in diesem Beitrag gehts auf die Seite von Microsoft, auf der man die nötigen Dateien findet. Im Step 1 ist das eine 7 MB grosse Datei zur Installation von der benötigten Version von Virtual PC. Nach dieser Installation ist ein Reboot notwendig.

Im Step 2 wird eine 467 MB grosse Ausführbare Datei verlangt. Diese installiert die virtuelle XP Maschine auf Virtual PC Basis. Genauer genommen, glaube ich, dass diese Datei nur das VHD-File (virtuelle Festplatte) im Bauch hat, welches auf die Festplatte entpackt wird. Nach ein paar Minuten hat man dann eine vollständig funktionierende Windows XP Professional SP3 virtuelle Maschine auf dem Windows 7 Client installiert.

Windows XP Mode Ready

Auch die System-Einstellungen der XP-Mode Maschine lassen sich frei konfigurieren, wie man das von jeder herkömmlichen Virtual PC Version auch kennt.

Windows XP Mode Settings

Will man nun eine Applikation im XP-Modus installieren, macht man nichts weiter, als die Installation der Software in der virtuellen Maschine zu starten. Die Sourcen für das Programm kann man über einen Share, ISO oder per Download auf der VM bereit stellen. Ich habe mir den aktuellen Client für VMware in der Version 4.0.0 ausgesucht. Denn der läuft ausser mit einem umständlichen Workaround erst mal so unter Windows 7 nicht.

Windows XP Mode VIClient 7

Die Installation in der virtuellen Maschine läuft wie gewohnt ab.

Windows XP Mode Installation VIClient

Hat man die Applikation dann in seiner virtuellen Maschine installiert, wird einem auffallen, dass es einen neuen Ordner im Startmenü gibt, der sich auf den Desktop verlinken lässt.

Windows XP Mode Startmenu

Windows XP Mode PubAppsDesk

Startet man die Applikation dann aus einem der genannten Ordner heraus, wird man darauf aufmerksam gemacht, dass die virtuelle Maschine jetzt geschlossen werden muss. Darauf hin startet die Applikation und siehe da, alles läuft einwandfrei, weil es in einer supporteten XP Umgebung läuft und nur die Bilder per RDP auf den Windows 7 Client übertragen werden.

Windows XP Mode VM Close

Windows XP Mode VM Close Dialog

Windows XP Mode VApp Start

Windows XP Mode VApp VIClient

Bis jetzt konnte ich noch keine Fehler feststellen in der Integration. Habe allerdings auch noch nicht wirklich viel damit ausprobiert. Es empfiehlt sich allerdings auch auf der virtuellen Maschine einen Virenschutz zu installieren.

Alles in allem sehr geile Idee und funktioniert einwandfrei. Befindet sich die virtuelle Maschine im Modus zum starten der „published applications“ frisst sie auch so gut wie keine Performance mehr.

Downloads:

Happy XP-Modding,

j.klein

Microsoft Hyper-V! Treten Sie einen Schritt zurück

Samstag, Juni 7th, 2008

Wie angekündigt, war ich gestern auf der Veranstaltung von Microsoft, die das Thema Hyper-V behandelte.

Als ich das erste mal was von Microsoft und Virtualisierung gelesen habe habe ich gedacht, dass Redmond einfach VMware aufkaufen wollte, um sich alle weiteren Mühen zu sparen. Aber dem war nicht so! Microsoft unternimmt tatsächlich den Versuch auf den Virtualisierungs-Zug aufzuspringen. Mehr oder weniger erfolgreich wie ich finde.

Auf der Veranstaltung war nun ein Redner, der die Zuhörerschaft davon überzeugen sollte/wollte, dass Hyper-V ein tatsächliches Konkourrenz-Produkt zu ESX VI3 sei. Bereits nach 5 Minuten war allen klar, dass es für ihn ein gutes Stück arbeit wird 🙂

Aber nun zu dem Produkt selber:

Um Hyper-V nutzen zu können, benötigt man einen installierten Windows 2008 Server 64bit (Std, Enterprise, Datacenter). Die Editionen machen hierbei nur einen Unterschied in der Lizenzierung (Std: 1VM, Enterprise: 4 VM’s, DataCenter: unlimited VM’s). Seinem installieren Server weist man dann die Rolle „Hyper-V Beta“ zu. Nachdem man diese aktiviert hat, kann man aber mit WSUS oder ähnlichem die Version RC1 des „Hyper-V“ nachziehen, dann verschwindet auch das Beta.

Nach dem nächsten Reboot passiert folgendes. Zwischen Hardware und den Windows Server 2008 x64 wird der „Hypervisor-Layer“ geschoben. Somit ist der vorher installierte Server schon die erste virtuelle Maschine auf dem Sytem (Parent Partition). Oben auf der Parent-Partition sitzt nun der „Virtualization Stack“. Das war schon das erste, wo ich ein bisschen geschluckt habe. Legt man nun via VMM (Virtual Machine Manager) einen neuen Server an, ist dieser auch sofort virtualisiert und nennt sich (Child Partition). Der gesamte Datenstrom (NIC, I/O, etc…) läuft über den „Virtualization Stack“ der Parent Partition. Legt man eine weitere Maschine an, passiert das selbe. Alle Daten über die Parent Partition. Die Treiber für die virtuelle Hardware werden übrigens auch noch von der Parent Partition gestellt 🙂

Hyper-V

Anhand dieses Bildes (was mich sehr an eins von VMware erinnert) kann man sich das ganze recht gut vorstellen. Alles rechts der Parent Partition greift auf die selbige. Diese schleift dann das ganze auf den Hypervisor und der wiederum auf die physikalische Hardware durch. Im allgemeinen nennt man sowas glaube ich „Bottleneck“ 😉

Aber das Problem scheint Microsoft selber schon in der Entwicklung erkannt zu haben und hat schnell noch was dazu gebastelt. Dazu muss ich jetzt noch ein Bildchen heranziehen, dass ein bisschen verwirrender aussieht. Aber daran kann man das ganze recht gut erklären. Lasst euch von den Pfeilen nicht irritieren, die haben in dem Zusammenhang keine Bedeutung.

Hyper-V

Normal ist jede VM mit einem „VMBus“ augestattet. Über den greift sie dann auf den „Virtualization Stack“ der Parent Partition zu. Es gibt allerdings noch eines von diesen tollen Features, die eigentlich gar keine sind, weil sie ein anderes Feature unverfügbar machen. Das nennt sich dann „Emulation“ man kann also auch Hardware in einer VM emulieren. Diese emulierte Hardware greift dann direkt auf den Hypervisor zu. Das geht aber soweit ich das gesehen habe nur mit NIC’s, da Platten-Devices auch an der „Parent Partition“ sichtbar sein müssen um auf einer VM zu funktionieren. Da werden die Daten dann einfach trotz emulierter Hardware durch die „Parent Partition“ geschleift.

Eines der besten Features der Virtualisierung fehlt komplett. Mehr Speicher zuweisen, als die physikalische Hardware bietet, um den Speicher optimal auszulasten. Kurz „Memory OverCommitment“. Man kann den VM’s nur so viel Speicher zuweisen, wie die Physik tatsächlich bereit stellt. Also 8GB Speicher wären 4 VM’s mit 2 GB Speicher, oder 1VM mit 8GB Speicher, usw… Das hat bei mir das zweite, wirklich grosse Schlucken verursacht, weil sich das auch auf spätere „Features“ auswirkt.

Quick-Migration nennt Microsoft das, was bei VMware VMotion heisst. Der einzige Unterschied ist, dass bei Microsoft ein Ausfall von bis zu 5 Minuten entsteht. Bei VMware geht das online. Ausserdem funktioniert Quick-Migration auch nur dann, wenn auf der anderen Maschine genug Speicher frei ist, dass die VM darauf laufen kann. Habe ich den ganzen Speicher der Maschine schon besetzt (sollte normal so sein), fliegt die VM ins Nirvana. Gehe ich von einer Standard-Config aus, haben meine VM’s 2048MB Speicher. Gehe ich davon aus, das ich 10 VM’s habe, sind das 20GB. Das heisst, ich muss auf jedem Host einige GB Speicher frei halten, damit die VM’s da überhaupt ankommen. Bei einer Config mit 2 Servern wären das 20 GB auf dem anderen Server. Aber da das meistens keinen Sinn macht, muss ich mir ja doch noch ein Stück zusätzliches Blech kaufen, damit die VM’s zuverlässig laufen. Dieses Stück Blech läuft dann aber immer nur auf sehr geringer Auslastung, weil ich den Speicher ja frei halten muss… Irgendwie, Naja weiss nicht ob das der Gedanke ist, der hinter der Virtualisierung steckt. Bei einem ESX Server mit dem selben Setup sollte man auch den Speicher freihalten – „sollte“. Es funktioniert aber auch, wenn er nicht frei ist. Die Maschine läuft zwar sehr langsam, aber sie läuft! Bei Hyper-V funktioniert es dann einfach nicht…

Sogar Betriebssyteme wie Linux sind als VM supported! Allerdings macht sich hier schnell Ernüchterung breit.

Supported CPU’s for Operating-Systems:

Windows Server 2008: 4 CPU’s

Windows Server 2003: 2 CPU’s

Windows Server 2000: 1 CPU

Linux + others: 1 CPU

Mit einem Linux System, dass nur 1 CPU benutzen darf, kann ich nicht wirklich viel anfangen 🙁

Aber eine tolle Konstellation ist möglich! Ich habe eine Linux-VM auf Microsoft virtualisiert, so wie vorgeschrieben. Dann kann ich einen Call bei Microsoft für mein virtuelles Linux aufmachen, wenn ich ein Problem habe 😀

Allerdings ist, glaube ich, bis jetzt nur SLES 10 supported 🙁

Meine persönliche Meinung zu Hyper-V ist, dass es in Sachen Virtualisierung ein gewaltiger Schritt zurück ist. Der Gedanke der hinter der Virtualisierung steckt, wurde bei Microsoft durch den Marketing-Wolf gejagt und die Soße, die unten raus kam wurde in Code (sprich: Kot) umgesetzt. Mit einigen Service-Packs in der Zukunft und Patches könnte das vielleicht mal interessant werden. Stand heute würde ich allerdings die Finger davon weglassen, weil damit meistens die Anschaffung zusätzlicher Hardware verbunden ist (wie ironisch) 😀

Meine Anfrage nach dem „Konsolidierungs-Faktor“ wurde bei Microsoft so beantwortet, dass es keinen gäbe. „Häh, wie es gibt keinen?“. Aber im nach hinein glaube ich dem guten Mann sogar.

Stay physical,

j.klein

In der Höhle des Löwen

Donnerstag, Juni 5th, 2008

Heute habe ich die Botschaft erhalten, dass ich Morgen in Unterschleißheim auf einer Virtualisierungs-Vorstellung von Microsoft aufzutauchen habe 🙁

Alle Argumente, von wegen (*stammel* Unix/Linux Admin, Mausschubser, Angst) haben da irgendwie nicht wirklich gegen die fanatische Überzeugung von der Güteklasse der Microsoft Produkt-Fregatte unserer Geschäftsführung geholfen.

Nun ja, jetzt sitze ich hier und habe schon mental damit begonnen mich auf den morgigen Event vorzubereiten und zumindest für Morgen die Worte XEN und VMware, samt ihrer tollen Features, aus meinem Wortschatz zu streichen. Ich habe keine Lust Morgen als Trophäe vom Microsoft-Fahnenmast zu baumeln, weil ich eines dieser tosündigen Worte gebraucht habe 😉

Nun ja, kommt Zeit, kommt Rat und ich werde die paar Stunden dort hoffe ich auch aushalten 😉

Enjoy every second with your X,

j.klein