Jul 21


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Die Option seine PlayStation 3 mit einer PSP remote zu steuern ist ja bekannt. Ebenso ist das Feature Remote Play über ein Sony Notebook zu nutzen, seit der neuen Firmware nichts Neues mehr. Dies allerdings über jeden beliebigen Rechner mit WLAN und Windows 7 auszuführen ist eine Neuigkeit.

ps3-freezes

Needs:

  • PC mit Windows 7 (32Bit oder 64Bit)
  • Funktionierendes WLAN am PC
  • PlayStation 3 (mindestens Firmware-Stand 3.30)
  • Downloads -> Siehe unten

How-To:

Wie oben beschrieben ist die Nutzung von Remote Play nur über Geräte mögolich, die über eine WLAN Schnittstelle verfügen und mit Windows 7 installiert sind.

Erfüllt man die obigen Vorraussetzungen, ist der Rest nicht schwer. Speichert die beiden Downloads unter diesem Beitrag lokal auf dem Rechner, mit dem ihr euch später Remote auf die PlayStation 3 verbinden wollt. Führt dann zuerst die Datei “EP0000220888.exe” aus und folgt den Installations-Anweisungen. Bis hierhin kann man nicht wirklich was verkehrt machen, also keine Panik und immer brav “Weiter” anklicken.

Ist die Installation abgeschlossen  findet sich ein neuer Ordner auf der System-Partition (meistens Laufwerksbuchstabe “C”). Diesen findet man bei 32 Bit Installation unter “C:\Program Files\Sony\Remote Play with PlayStation 3″. Bei 64 Bit Installationen von Windows 7 liegt der Ordner unter “C:\Program Files (x86)\Sony\Remote Play with PlayStation 3″. Sollte der Pfad zu diesem Ordner bei euch ein bisschen anders sein, ist das kein Grund zur Besorgnis. Nur beim nächsten Schritt aufpassen und EUREN Ordner angeben.

Da das Remote-Play Programm von Sony eigentlich auf Sony Notebooks der VAIO-Reihe ausgelegt ist, wird das Programm sich im jetzigen Zustand nicht starten lassen, daher ist ein weiterer Schritt notwendig. Die zweite Datei die ihr runtergeladen habt heisst “VRPPatch.zip”. Den Inhalt dieser Datei entpackt ihr in den oben genannten Installations-Pfad der Sony-Remote-Play Applikation. Da die Dateien aus dem ZIP-Archiv die in dem Installations-Pfad ersetzen sollen, beantwortet ihr die Frage, ob Windows die bestehenden Dateien mit euren gerade entpackten ersetzen soll, natürlich mit “JA”.

Jetzt könnt ihr das Programm mit der Verknüpfung auf eurem Desktop starten. Das initiale “pairing” der PS3 mit eurem Laptop führt ihr genau so aus, wie es das Remote-Play-Programm vorgibt. Bitte achtet darauf, dass die WLAN-Verbindung an eurem Rechner aktiv ist. Sonst kann man hier nichts falsch machen, es sei denn man ist nicht in der Lage die acht Ziffern vom Bildschirm an der PS3 binnen 30 Sekunden in das Eingabefeld am PC fehlerfrei einzutippen. Selbst das ist nicht schlimm, weil man das so oft versuchen kann, wie man möchte. Bei diesem initialen “pairing” MUSS der Laptop in der Nähe der PS3 sein und Ihr am besten auch. Sonst könnt ihr die nötigen Eingaben an der PS3 natürlich nicht machen.

Sind alle Schritte erfolgreich gewesen… Voilà, sehr ihr das Bild der PS3 auf eurem Rechner. Ab jetzt könnt ihr eure PS3 auch von überall aus dem Internet steuern, einige Kleinigkeiten vorrausgesetzt.

Definiert für eure PlayStation eine feste IP-Adresse in eurem LAN. Richtet an eurem Router zu Hause ein Port-Forwarding ein. Der Port 9293 Protokoll TCP muss eingehend aus dem Internet an die interne IP eurer PS3, ebenfalls Port 9293 weitergegeben werden. Ebenfalls solltet ihr prüfen ob euer Router bestimmt Einstellungen benötigt, damit der “Wake-On-LAN” requests aus dem Internet an euer internes LAN weitergibt. Sonst kann die Software auf eurem Rechner die PS3 nicht aus dem Standby-Modus aufwecken, wenn ihr euch über das Internet verbinden wollt. Zum Port-Forwarding und Wake-On-LAN gibt es reichlich Dokumentationen im Internet.

Habt ihr alles richtig eingerichtet, sollte folgendes dabei rauskommen:

Die Downloads sind nicht bei mir gehosted und ich werde auch deren Hot-Links nicht freigeben. Ebenso habe ich diese Programme nicht entwickelt, oder an deren Entwicklung mitgewirkt.

Downloads:

Probiert die oben beschriebenen Schritte aus. Keine Panik, da kann man nichts kaputt machen, alles was ihr in diesen Schritten installiert, lässt sich nachher über die Windows-eigenen Funktionen auch wieder deinstallieren, oder löschen.

Happy Remote-Playing,

j.klein

written by j.klein


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Feb 12


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Ich bin letztens mal in die Verlegenheit gekommen, dass ich mit ein paar Freunden online gehen wollte, aber der einzige mit einer UMTS-Karte war.

Habe von jemandem einen Tipp bekommen, mal nach der Software Connectify zu googeln und mir das anzuschauen. Die Software ist für Windows 7 gestrickt worden und steht frei im Internet zum Download bereit. Den Link zum freien Download beim Hersteller gibt’s unter diesem Artikel.

Welchen Zweck erfüllt Connectify?

Ist man im Besitz eines Computers mit UMTS-Zugang und möchte diesen UMTS Zugang mit anderen Geräten, oder nutzern teilen, so stellt Connectify die UMTS-Verbindung mittels der WLAN-Karte des Computers bereit. Hierbei wird ein Ad-hoc WLAN eingerichtet, dass mit einem WEP-Key (leider noch kein WPA2-PSK Support) gesichert werden kann. An dieses WLAN können sich andere Geräte verbinden und sind dann, genau wie bei einem normalen HotSpot online.

Ich habe das Programm ausprobiert und kann zumindest sagen, dass die Funktionalität einwandfrei gewährleistet ist. Die verbundenen Geräte bekommen per DHCP eine IP-Adresse zugewiesen und sind ab dem Zeitpunkt via UMTS des Host-Gerätes online.

Voraussetzungen:

  • Windows 7 (32 Bit / 64 Bit)
  • WLAN-Modul / Karte / Stick
  • UMTS-Modul / Karte / Stick
  • Connectify

Die GUI ist zwar noch etwas ausbaufähig, erfüllt jedoch die Anforderungen, für die Grundkonfiguration des Programms voll und ganz. Sogar die Geräte, die sich am HotSpot angemeldet haben sieht man dort aufgelistet.

Connectify GUI

Wenn man sich die Software dann konfigurieren lässt, ist aus dem Bild recht gut zu erkennen. Als “Internet” die UMTS Verbindung definieren und als “WiFi” die WLAN-Karte auswählen.

Downloads:

Auf jeden Fall einen  Versuch wert, wenn man noch etwas alte Hardware rumstehen hat und sich keinen UMTS-Router leisten möchte, der das von Haus aus schon macht. Aber auch für meinen Anwendungsfall, um einfach die UMTS-Verbindung gemeinsam zu nutzen war die Software geeignet.

Happy UMTS-sharing,

j.klein

written by j.klein


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Jan 20


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Das Thema wurde schon tausende Male im Internet beschrieben, aber eben noch nicht von mir. Deswegen jetzt nochmal auf Deutsch und Step by Step, wie man sich einen USB Stick baut, von dem man Windows Vista oder Windows 7 installieren kann. Für beide Betriebssysteme sind die Schritte indentisch.

Voraussetzungen:

  • Windows 7 / Windows Vista Medium
  • USB Stick min. 4GB Kapazität
  • Ein paar Minuten Zeit

Vorbereitung des USB-Sticks:

  • Command-Shell “cmd” als Administrator aufrufen

Run Command-Shell as Administrator

  • Kommando “DISKPART” und “LIST DISK” aufrufen

CMD DISKPART Command

  • Die Nummer des USB-Sticks merken (im Bild Disk 1)
  • Folgende Kommandos nacheinander ausführen
  • ‘SELECT DISK 1′
  • ‘CLEAN’
  • ‘CREATE PARTITION PRIMARY’
  • ‘ACTIVE’
  • ‘FORMAT FS=NTFS’

CMD DiskPart Kommandos

  • Der Stick ist nun NTFS formattiert
  • Nun muss er noch einen Laufwerksbuchstaben erhalten
  • ‘ ASSIGN LETTER=<Freier Buchstabe / F>’
  • DISKPART verlassen
  • ‘EXIT’

CMD DiskPart Kommandos

Die Vorbereitungen, die für den USB Stick getroffen werden müssen, sind hiermit abgeschlossen. Bitte beachten: Wenn man den Stick einfach über die Windows-Oberfläche formattiert, funktioniert das ganze nicht und man wird von dem Gerät nicht booten können, desewgen bitte an die Anleitung halten, auch wenns ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt ;)

Bootsektor des USB-Sticks schreiben:

Damit man später auch von dem USB-Stick booten kann, muss dieser einen Bootsektor erhalten. Dafür benötigt man jetzt die DVD von Windows Vista bzw. Windows 7. Sollte man nur über ein ISO-Image verfügen muss man sich ein Programm organisieren, mit dem man das Image mounten kann. (Daemon Tools beispielsweise)

  • Auf das Laufwerk wechseln
  • Hier: ‘E:’
  • Wechseln in das Boot-Verzeichnis
  • ‘CD BOOT’
  • Schreiben des Bootsektors
  • ‘BOOTSECT.EXE /NT60 <Laufwerksbuchstabe USB-Stick /F:>’

CMD Bootsektor

Nun ist aus dem handelsüblichen USB-Stick ein bootbares Medium geworden.

Daten kopieren:

  • Den Inhalt der gesamten DVD auf den USB-Stick kopieren

Der USB-Stick ist jetzt fertig für den Einsatz.

Beachten: Die Boot-Reihenfolge auf dem Rechner, der installiert werden soll muss stimmen. So konfigurieren, dass zuerst vom USB-Stick gebootet wird. Dann klappts auch mit der Installation.

Wem diese Anleitung immer noch zu kompliziert sein sollte, der kann sich auch das Step-By-Step Tool runterladen. Da muss man sich nur durchklicken und die Anweisungen befolgen. Ist allerdings für Mädchen ;)

Downloads:

Happy installing,

j.klein

written by j.klein


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© 2004 - 2010 by Julian Klein